Pygmalion-Effekt
Als Pygmalion-Effekt (nach der mythologischen Figur Pygmalion) oder Rosenthal-Effekt wird in der Psychologie ein Bereich des Lehrer-Schüler-Verhältnisses bezeichnet. So sollen sich demnach Erwartungen, Einstellungen, Überzeugungen sowie Vorurteile des Lehrers nach Art der "selbsterfüllenden Prophezeihung" auswirken. Hat der Lehrer bereits eine (vorweggenommene) Einschätzung der Schüler (etwa dumm, klug, usw.), so wird sich diese Ansicht im späteren Verlauf auch bestätigen.
Im Jahre 1968 unternahmen der amerikanische Psychologe Robert Rosenthal und Leonore Jacobson zahlreiche (im Ergebnis wiederholt kritisierte) Untersuchungen im Bereich der Lehrer-Schüler-Interaktionen, daher wird der Sachverhalt auch "Rosenthal-Effekt" genannt.
Weblinks
|