PerzeptionProjekt zur Überarbeitung des Themengebiets Wahrnehmung gestartet. Siehe Wikipedia:WikiProjekt Wahrnehmung.
Als Perzeption (engl.: perception, lat: percipere, wahrnehmen) wird die Gesamtheit der Vorgänge des Wahrnehmens (oder Empfindens) bezeichnet, während das rein subjektive Ergebnis des Wahrnehmungsvorgangs, also das Wahrnehmungs-Erlebnis, als "Perzept" bezeichnet wird. Zur Perzeption gehören nicht nur die Wahrnehmungs-Erlebnisse, sondern auch die diesen zugrundeliegenden neurophysiologischen Prozesse. Nicht dagegen darf man unter Perzeption im oben definierten Sinne die Vorgänge des Auffassens, Erkennens und Beurteilens, also die gedankliche Verarbeitung des Wahrgenommenen, subsumieren, die man früher - von Leibniz über Immanuel Kant bis Wilhelm Wundt - Apperzeption nannte und heute - in strengerem Sinne - als Kognition bezeichnen würde. Zur Apperzeption gehört eine willentliche Zuwendung der Aufmerksamkeit. Perzeption und Kognition werden auch im Quadrialistischen Modell der Wirklichkeit streng voneinander geschieden, wobei die Perzeption der psychischen und die Kognition der auf dieser aufbauenden mentalen Evolutionsstufe zugeordnet wird. WeblinksSiehe auch: Perzeption (Philosophie), Perzeption der Ästhetik, Perzept |